COOKIES auf der DR. OETKER Website

Unsere Website platziert Cookies auf Ihren Geräten, damit die Website besser funktioniert und wir und unsere Partner verstehen können, wie Sie unsere Website nutzen. Die weitere Nutzung dieser Website (durch Anklicken, Navigieren oder Scrollen) oder Entfernung dieses Cookie Banners wird als Zustimmung zur Installation und Nutzung von Cookies betrachtet. Mehr Informationen zu Cookies und deren Löschung finden Sie unter unserem Datenschutzhinweis.

Notwendige Cookies
Diese Cookies sind notwendig, damit die Basisfunktionen von oetker.de genutzt werden können.
Notwendige und Performance-Cookies
Die Performance-Cookies helfen darüber hinaus die Nutzung von oetker.de zu analysieren, damit wir die Qualität laufend messen und verbessern können.
Notwendige, Performance- und Marketing- & Dritt-Cookies
Diese Marketing- & Dritt Cookies helfen uns zudem, auf anderen Plattformen personalisierte Inhalte von oetker.de anzuzeigen.

Tipps & Tricks

Hier finden Sie nützliche Hinweise zum Umgang mit unseren Produkten sowie wertvolle Tipps und Tricks rund ums Backen & Dekorieren.





Da geht das Herz auf!

Germ ist ein Alleskönner - von krossem Brot über knusprige Pizza bis hin zu süßen Klassikern wie Buchteln oder saftigem Obstkuchen - die Verwendungsanlässe sind vielfältig.

A

Was ist Germ?

Germ bzw. Hefe sind Pilze, also lebende Organismen. Durch die Tätigkeit der Backgerm wird ein Teil des im Teig vorhandenen Zuckers (bzw. Stärke) in gasförmiges Kohlendioxid umgewandelt, das so den Teig lockert.

Sobald Backhefen mit Zucker, Mehl, Milch oder Wasser und Wärme in Berührung kommen, beginnen sie sich immer wieder zu teilen und Kohlendioxid zu bilden, das in den Teig eingelagert wird. Das heißt, der Teig „geht“. Durch diesen Ausdehnungsprozess wird der Teig gelockert. Außerdem verleiht dieser Vorgang dem Gebäck den typischen Geschmack.

B

Trockengerm

Dr. Oetker Trockengerm ist ein Trieb und Lockerungsmittel, das für alle süßen und pikanten Gebäcke geeignet ist. Ein Beutel Trockengerm enthält 7 g. Diese Menge ist ausreichend für 500 g Weizenmehl. Bei schweren Teigen kann es auch mal die doppelte Menge Germ sein.

Trockengerm wird aus frischer Germ hergestellt, die durch Wasserentzug zur lange haltbaren Trockengerm wird. Die Germ bleibt in geschlossener Verpackung mindestens 18 Monate haltbar. Dadurch ist sie optimal zur Bevorratung und Lagerung geeignet. Bei Zugabe von Milch oder Wasser und Zucker ist sie wieder voll funktionsfähig.

Backen mit Trockengerm erfordert keine besonderen Vorarbeiten. Stets griffbereit ist Trockengerm somit schnell und einfach einzusetzen.

C

Tipps bei der Verwendung von Trockengerm

  • Die Trockengerm gleichmäßig mit einer Gabel unter das Mehl rühren.
  • Nur in Verbindung mit Wärme entfaltet Germ ihre volle Triebkraft, deshalb sollten die Flüssigkeiten mit etwa 37°C handwarm sein. Früchte, Nüsse, Käse oder Ähnliches sollten erst nach dem eigentlichen Knetvorgang untergeknetet werden, um die Zutaten nicht zu zerstören.
  • Der Germteig muss gut durchgeknetet werden - am besten mit einem Handrührgerät mit Knethaken auf niedrigster Stufe zu einem glatten Teig verarbeiten.
  • Den Germteig nicht sofort backen, sondern mit einem Geschirrtuch zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. Zimmertemperatur ist hierfür normalerweise ausreichend. Nach ca. 20-30 Minuten sollte sich der Teig sichtbar vergrößert haben. Während der Gehzeit sollte der Germteig nicht mit Zugluft in Verbindung kommen, daher immer zudecken!Der Teig ist fertig aufgegangen, wenn er eine seidige Oberfläche besitzt und sich gleichmäßig vergrößert hat. Bleibt der Teig klein und klebt beim Kneten, so ist er nicht richtig aufgegangen. Ist er trocken, rissig und locker, so ging er zu lange.
  • Den Teig nach der ersten Gehzeit wiederholt gut durchkneten und je nach Rezept weiterverarbeiten. Anschließend in der Form oder auf dem Blech – außer im Rezept steht etwas anderes - nochmals an einem warmen Ort zugedeckt gehen lassen.
D

Kalte Zutaten und Germteig


Trockengerm kann nur dann mit kalten Zutaten verarbeitet werden, wenn der Teig über Nacht im Kühlschrank „gehen“ soll.

Dafür den Germteig aus kalten Zutaten zubereiten. In der Schüssel mit einem feuchten Geschirrtuch zudecken oder mit Öl bepinseln und über Nacht im Kühlschrank gehen lassen. Diese Variante wird besonders bei Misch- und Vollkornbroten empfohlen. Kleber und Stärke haben so reichlich Zeit zum Quellen. Die Germ arbeitet verstärkt und es entsteht eine sehr feine Porung, die lange frisch hält.

E

Tipps zum Brot Backen mit Germ

  • Die Brotform hängt von der Konsistenz des Teiges ab. Weiche Teige werden in Kastenformen gebacken. Feste Teige können „frei geschoben“, also auf dem Backblech, gebacken werden. Feste Teige müssen während der Teigbereitung nochmals mit den Händen geknetet werden, damit das Brot innen beim Backen nicht zu fest wird.
  • Eine mit Wasser gefüllte, hitzebeständige Schale im Backofen verhilft zu einem saftigen Brot und einer festen Kruste. Zusätzlich kann das Brot vor Ende der Backzeit mit Wasser bestrichen werden, damit die Kruste noch krosser wird.
  • Bei Verwendung von Vollkornmehl kann die Menge an benötigtem Wasser für den Teig leicht schwanken. Je nachdem, wie fein das Vollkornmehl vermahlen ist, kann es mehr oder weniger Wasser aufnehmen. Die im Rezept angegebenen Wassermengen sind deshalb „Etwa-Angaben“.
  • Ist der Germteig nach Zugabe von der im Rezept angegebenen Menge Wasser zu fest (oft bei dunklen Mehlen und Vollkornmehlen), müssen Sie noch etwas Wasser hinzufügen. Ist er zu weich (vor allem bei helleren Mehlen), so kneten Sie einfach etwas Mehl unter den Teig.
F

Garprobe bei Germgebäcken


Eine Garprobe bei Brot machen Sie, indem Sie das Brot an der Ober- und Unterseite mit der Hand abklopfen. Klingt es hohl, ist das Brot fertig gebacken.

Bei Blechkuchen aus Germteig sollte die Unterseite leicht gebräunt und trocken sein. Um dies zu prüfen, heben Sie den Kuchen vorsichtig mit einem breiten Messer hoch.